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ENDLICH WIEDER DA: SPARGEL-HEROINE 11+1

Im April beginnt endlich wieder die Spargelsaison – und damit auch unsere beliebte HEROINE 11+1-Aktion.
Genießen Sie die Spargelzeit mit unserer fruchtigen Cuvée HEROINE im limitierten Spargel-Design. Sie ist der perfekte Begleiter zur leichten Frühlingsküche rund um das zarte Gemüse – oder einfach zum Anstoßen auf die ersten lauen Abende auf der Terrasse.
Vom 1. April bis zum Ende der Spargelsaison am 24. Juni schenken wir Ihnen zu Ihrer Bestellung für je 11 Flaschen Ihrer Wahl eine zusätzliche Flasche HEROINE Spargel-Edition.*
Suchen Sie sich gleich Ihre Lieblingsweine aus und lassen sich von uns beschenken!
Korken oder Schraubverschluss?

Die Frage, wie eine Weinflasche verschlossen sein sollte, scheidet unter Weinliebhabern die Geister. Waren die Flaschen bis in die späten 1960er-Jahre fast ausschließlich mit (Natur-)Korken verschlossen, begann sich Anfang der 1970er-Jahre der Schraubverschluss zu etablieren.
Dem Schraubverschluss haftete lange der Ruf an, vor allem für Billigweine verwendet zu werden. Dieses Image hat er in den letzten Jahren jedoch zunehmend hinter sich gelassen. Auch hochwertige Weine werden immer häufiger mit Schraubverschlüssen ausgestattet, denn sie bringen – sowohl für den Winzer als auch für den Verbraucher – große Vorteile mit sich:
Moderne Schraubverschlüsse sind in der Regel absolut dicht. So wird nicht nur das Auslaufen des Weins verhindert, sondern auch Verdunstungsverluste werden vermieden. Die Zufuhr von Sauerstoff in die Flasche ist stark reduziert. Dadurch oxidieren die Weine weniger und entwickeln keine Korktöne, die bei Naturkork nie ganz ausgeschlossen werden können.
Schraubverschlüsse lassen sich leicht und ohne Werkzeug öffnen. Auch danach sind sie praktisch: Eine angebrochene Flasche kann sicher verschlossen gelagert werden – sogar liegend – und der Wein hält sich durch den dichten Verschluss länger.
Nicht zuletzt ist auch der Kostenfaktor zu berücksichtigen: Ein Schraubverschluss kostet im Einkauf in der Regel weniger als zehn Cent, während ein Korken mindestens das Fünffache, oft auch deutlich mehr, kostet. So trägt der günstige Verschluss dazu bei, den Verkaufspreis der Weine niedrig zu halten.
Der Korken hingegen steht für Tradition und wird häufig mit hochwertigen Weinen mit großem Lager- und Reifepotenzial verbunden. Durch den Korken kann der Wein in geringem Maße „atmen“, also mit einer kleinen Menge Sauerstoff in Kontakt kommen. Dies kann die Entwicklung des Weins positiv beeinflussen. Wichtig ist dabei, dass die Flaschen stets liegend gelagert werden, damit der Korken feucht bleibt und nicht porös und damit undicht wird.
Durch die Verwendung moderner Presskorken kann das Risiko von Korkfehlern heute nahezu ausgeschlossen werden. Diesen Korken aus gepresstem Korkgranulat wird der Stoff Trichloranisol (TCA) entzogen, der für die Entstehung von Korkschmeckern verantwortlich ist. Außerdem können bei diesem Verfahren Korken mit unterschiedlicher Sauerstoffdurchlässigkeit hergestellt werden, sodass der Winzer die Sauerstoffzufuhr gezielt beeinflussen kann.
Die Herstellung von (Natur-)Korken ist im Vergleich zu Schraubverschlüssen aus Aluminium nachhaltiger und umweltfreundlicher. Sie werden aus der Rinde der Korkeiche gewonnen, die geerntet werden kann, ohne den Baum zu schädigen. Bei ihrer Entsorgung fällt zudem kein schwer recycelbares Material an.
Vor allem aber hat das Öffnen einer Weinflasche mit Korkverschluss einen zeremoniellen Charakter, der für viele Weinliebhaber zum Genuss einfach dazugehört.
Am Ende haben beide Verschlussarten ihre Vor- und Nachteile, und die persönliche Präferenz spielt natürlich immer eine Rolle bei der Auswahl am Weinregal. Die Zeiten jedoch, in denen ein hochwertiger Wein ausschließlich unter Kork zu finden war, sind definitiv vorbei.
NEU UND ELEGANT: PINOT NOIR BLANC DE NOIRS RÉSERVE

Nachdem DIE LEGENDE im vergangenen Jahr unser Sortiment um einen einzigartigen Rotwein im Amarone-Stil erweitert hat, präsentieren wir zur Rosé-Saison jetzt einen weiteren Neuzugang: den Pinot Noir Blanc de Noirs RÉSERVE 2024.
Im Jahr 2024 haben wir erstmals einen Teil unserer besten Pinot-Noir-Trauben, aus denen unsere Lagen-Spätburgunder Geisberg, Goldberg und Burgweg entstehen, weiß gekeltert. Der Traubenmost wird bei diesem Verfahren direkt von Schalen und Kernen getrennt – so nimmt er kaum rote Farbstoffe und Tannine auf.
Danach wurde der Blanc de Noirs – wie auch unsere Orts- und Lagenweißweine – im Barrique spontan vergoren und ausgebaut. Entstanden ist ein wunderbar weicher, eleganter Wein, dessen faszinierender kupferner Farbton und Noten von roten Beeren erkennen lassen, dass er im Herzen ein Pinot Noir ist.
Er ist ein exzellenter Begleiter zur feinen leichten Küche, insbesondere zu Fisch und Meeresfrüchten.
Probieren Sie unseren neuen Blanc de Noirs gleich bei einem schönen Abendessen!
WARUM WERDEN REBEN ANGEBUNDEN?

Wenn die Reben geschnitten und das abgeschnittene Holz entfernt wurde, folgt von Februar bis April der nächste Arbeitsschritt im Weinberg: das Anbinden.
In den meisten Fällen wird jedem Rebstock ein Trieb belassen – seltener zwei –, der dann am dauerhaft verpannten, stabilen "Biegedraht" befestigt wird. Dazu werden Draht (auch aus Papier) oder Kunststoffclips verwendet und mit Bindezangen angebracht.
Das Anbinden der Triebe, auch Reberziehung genannt, hat mehrere wichtige Aspekte und legt den Grundstein für optimale Bedingungen im Weinberg:
Durch das Biegen und Fixieren der Reben am Drahtrahmen wird das Wachstum kontrolliert, damit sich die Triebe später nicht gegenseitig beschatten und alle Blätter und Trauben möglichst gleichmäßig von der Sonne erreicht werden – eine wichtige Voraussetzung für die Zucker- und Aromabildung und die spätere Reife der Trauben.
Eine geordnete, offene Struktur der Seitentriebe, die später mit Unterstützung der seitlich angebrachten Paare von Heftdrähten nach oben gelenkt werden, verbessert außerdem die Luftzirkulation im Laub und senkt damit das Risiko für Pilzerkrankungen.
Außerdem wird durch das Anheften der Rute in der Horizontalen (Flachbogen) oder sogar mit nach unten zeigender Spitze (Pendelbogen) die so genannte Apikaldominanz gebrochen. Darunter versteht man die natürliche Veranlagung der Pflanze, die meiste Energie in den langen, nach oben gerichteten Haupttrieb zu investieren und das Wachstum von Seitentrieben zu unterdrücken.
Auch für die tägliche Arbeit im Weinberg bringt das Anbinden große Vorteile, denn ein kontrolliertes Wachstum der Rebstöcke erleichtert sowohl die Pflegearbeiten im Sommer als auch die Lese, egal ob maschinell oder von Hand.
Falstaff Chardonnay Trophy 2025 - 94+ Punkte für Chardonnay GEISBERG

Noch bevor unsere Spitzenweine in den Verkauf gehen, stellen wir sie bei wichtigen Wettbewerben vor. Warum? Professionelle Verkoster beurteilen nicht nur die aktuellen Eigenschaften, sondern geben auch wertvolle Einschätzungen zur künftigen Entwicklung.
Über unseren Spitzen-Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, erst kürzlich gefüllt und weiterhin im Keller zur Reife lagernd, schreibt falstaff:
Chardonnay GEISBERG 2023 | 94+ Punkte
"Im Duft ist das Holz ist noch recht präsent, aber da sind auch Aromen von Orangenblüte, Minze, Anisplätzchen. Der Gaumen ist sehr dicht, straff und stoffig, intensiv und fast schon elektrisierend stark kalkmineralisch unterfüttert. Reich und geschmeidig im Fond, sehr gut balanciert – und enorm lange."
Auch der Chardonnay GEISBERG 2022 (94 Punkte) und der Chardonnay SÜLZNER WEG 2023 (92+ Punkte) haben hervorragend abgeschnitten.
Wir bedanken uns beim Tasting-Team für die ausgezeichneten Bewertungen und die wertvollen Einschätzungen!
Neue Jahrgänge bei unseren Rotweinen

Was wir am Wein lieben, ist seine Einzigartigkeit. Kein Jahrgang gleicht dem anderen, und der Vorrat ist endlich. Es gibt immer wieder Weine, bei denen der Abschied besonders schwerfällt: Mit einer Träne im Auge verabschieden wir uns vom EPIC SHIT 2015, dem ersten Wein, den wir mit dem exklusiven Künstleretikett von Jonas Loose ausgestattet haben.
Zum Glück folgt mit dem EPIC SHIT 2018 ein absoluter Ausnahmejahrgang, der hoffentlich alle Fans genauso begeistert. Wir sind gespannt auf Ihr Urteil!
Ebenfalls ausverkauft ist unser Spätburgunder GOLDBERG 2018. Doch auch hier steht der Nachfolger aus 2019 bereits in den Startlöchern. Falstaff schreibt:
„Feine balsamische Würze in der Nase, dunkle Kirsche, getrocknete Pilze, Cassis und Brombeere, etwas Blutorange und Waldboden. Stoffiger Auftakt am Gaumen, gutes Volumen, feinnervige Säureader, kühle Anmutung, mineralische Anklänge, leicht salzig, saftige Frucht.“
Klingt vielversprechend, oder?
Probieren Sie unsere beiden Neuen - ab sofort erhältlich!
VOM FASS IN DIE FLASCHE: DAS FÜLLEN
Zu Beginn des neuen Jahres stehen für den Winzer arbeitsreiche Tage an: Die jungen Weine des neuen Jahrgangs sind nun bereit für die Füllung.
Zunächst müssen die Weine füllfertig vorbereitet werden. Dazu werden sie filtriert und entsprechend der vorher festgelegten Zusammensetzung in Fülltanks verlegt.
Die Filtration dient der Entfernung von Trubstoffen, Mikroorganismen und verbleibenden Hefen. Sie erfolgt möglichst schonend, da zu feine Filter oder hoher Druck Aromastoffe reduzieren können. Da Trubstoffe auch als Geschmacks- und Aromaträger wirken, füllen wir deshalb insbesondere unsere hochwertigen Rotweine gezielt unfiltriert ab.
Am Fülltag wird zunächst die gesamte Anlage mit heißem Dampf sterilisiert, sodass keine Mikroorganismen in die Flaschen gelangen können. Insbesondere das Vorhandensein von Hefen in Weinen mit Restzucker könnte zu einer zweiten Gärung in der Flasche führen – was sowohl den Geschmack beeinträchtigen würde als auch dazu führen könnte, dass Flaschen durch das entstehende CO₂ platzen.
Die leeren Flaschen durchlaufen zuerst einen Sterilisator, denn sowohl neue als auch wiederverwendete, gespülte Flaschen sind zwar sauber, aber nicht zwangsläufig keimfrei. Die Flaschen werden vor der Befüllung mit Ozonwasser gespült. Das Ozon wird aus der Umgebungsluft erzeugt und wirkt zuverlässig keimabtötend, ohne dass chemische Reinigungsmittel eingesetzt werden müssen.
Im nächsten Schritt werden die Flaschen befüllt und anschließend mit einem Schraubverschluss versehen, der danach „angerollt“, also fest an das Gewinde der Flasche angedrückt wird, sodass er dicht schließt. Alternativ können die gefüllten Flaschen auch verkorkt und anschließend mit einer Kunststoff- oder Zinnkapsel versehen werden, die ebenfalls am Flaschenhals angerollt wird.
Weine, die für eine längere Reife vorgesehen sind, werden nach diesem Schritt in große Holzboxen eingesetzt und in den Reifekeller gebracht. Die Weine, die in naher Zukunft in den Verkauf gehen sollen, transportiert ein Förderband weiter zur Etikettiermaschine. Dort werden bis zu 2.300 Flaschen pro Stunde vollautomatisch mit Etiketten versehen und sind damit fertig „ausgestattet“.
Mindestens fünf Personen sind während des gesamten Prozesses durchgehend im Einsatz: beim Aufsetzen der Flaschen auf das Förderband, beim Falten und Befüllen der Kartons und Holzkisten, beim Stapeln auf die Paletten sowie beim Nachfüllen der Verbrauchsmaterialien wie Flaschen, Verschlüssen, Kapseln, Etiketten, Kartons und Klebeband.
Fülltage sind lang und anstrengend – doch am Abend belohnt uns der Anblick der vielen fertigen Flaschen. Und später natürlich Ihre Freude an unseren Weinen!
Drei Empfehlungen im Eichelmann Weinführer

Gerhard Eichelmann und der von ihm gegründete Mondo-Verlag veröffentlichen seit 26 Jahren ihren Weinführer, der zu Recht als Standardwerk für deutschen Wein bezeichnet werden darf. Die Punktebewertungen liegen im Eichelmann-Weinführer im Durchschnitt niedriger als in anderen Weinguides. Bereits ab 85 Punkten wird ein Wein mit „sehr gut“ und ab 90 Punkten mit „hervorragend“ bewertet.
Wir freuen uns auch in diesem Jahr über 3,5 Sterne für unser Weingut, die uns als sehr gutes bis hervorragendes Weingut auszeichnen.
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„Unsere aktuellen Favoriten sind je einmal rot, weiß und schäumend: Der Pinot Noir Geisberg zeigt feine Noten von Süßkirsche, Kirschgummi, etwas Hagebutte und Waldboden, besitzt eine gute Struktur und ist eleganter und nachhaltiger als die von dunklerer Frucht geprägten anderen Lagen-Spätburgunder. Der Chardonnay Geisberg zeigt feine Röstnoten, Popcorn und Zitruswürze, ist druckvoll und intensiver als der aromatisch ähnliche Chardonnay Sülzner Weg. Der 141 Monate auf der Hefe gereifte Sekt 141 zeigt feine Reifenoten, Feige und Brotkruste, besitzt nussige Noten und noch ein lebendiges Mousseux. Sehr gut sind auch der Riesling Schützenhaus, der kräutrige Noten zeigt, Rosmarin, Grip und Druck besitzt, der zweite Sekt, der etwas Birne und Brotkruste zeigt und nussig, aber noch frisch ist, der kraft- und druckvolle Sauvignon Blanc Fumé mit Aromen von gerösteten Haselnüssen, Pfirsich und Schießpulver sowie die beiden roten Wilhelm-Versionen, die stoffig mit viel dunkler Frucht sind; die Réserve besitzt noch leicht sperrige Tannine.“
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Im Eichelmann Weinführer besonders empfohlen:
Pinot Noir AM UNTEREN GEISBERG 2022 - 91 Punkte
Chardonnay AM UNTEREN GEISBERG 2023 - 90 Punkte
Cuvée Sekt 141 extra brut 2012 - 90 Punkte
Ebenfalls sehr gut bewertet und schon jetzt in unserem Shop erhältlich:
Cuvée Wilhelm RÉSERVE 2022 - 89 Punkte
Cuvée Sekt extra brut 2016 - 88 Punkte
Sauvignon Blanc Fumé RÉSERVE 2023 - 88 Punkte
3,5 Sterne im Vinum Weinguide
Der Vinum Weinguide Deutschland 2026 bestätigt die Entwicklung des Weinguts mit einer Gesamtbewertung von 3,5 Sternen.
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Wir freuen uns über die ausführliche, positive Bewertung, die wir hier kurz für Sie zusammengefasst haben:
Stillstand ist für Frank und Thomas Pfaffmann keine Option. Der hohe Anspruch an die eigene Arbeit zeigt sich heute deutlich im gesamten Sortiment – vom überzeugenden Spätburgunder Fundament bis zu den Spitzenweinen. Besonders stark präsentieren sich die roten Pinots: Der Spätburgunder Burgweg überzeugt mit Frucht und Länge, während der Spätburgunder Geisberg mit seiner Eleganz und Tiefe klar herausragt. Auch die Chardonnays aus Geisberg und Sülzner Weg haben mit etwas Reife spürbar an Komplexität gewonnen.
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Besonders hervorgehoben wird der
Pinot Noir AM UNTEREN GEISBERG 2022 - 94 Punkte
Hugh Johnsons Pocket Wine Book: "excellent"

Besonders stolz sind wir, wenn unsere Weine auch in der internationalen Weinliteratur Erwähnung finden.
Deshalb freut es uns sehr, dass wir auch 2026 wieder im Hugh Johnson’s Pocket Wine Book geführt werden.
Nachdem in den vergangenen Jahren unsere Chardonnays und Pinot Noirs als „of great finesse“ gelobt wurden, sind im diesjährigen Guide auch unsere Sekte hervorgehoben.
Wir bedanken uns für drei von vier möglichen Sternen und damit für das Prädikat „excellent“.
Dry January?

In den letzten Jahren hat auch in Deutschland der „Dry January“ Einzug gehalten. Der Gedanke, Gewohnheiten zu hinterfragen und bewusst etwas für die eigene Gesundheit zu tun, ist absolut sinnvoll – und sollte sich idealerweise nicht nur auf einen einzelnen Monat im Jahr beschränken. Wir sind überzeugt, dass es an der Zeit ist, den eigenen Alkoholkonsum insgesamt bewusster zu gestalten. Wein ist ein Genussmittel und sollte daher bewusst, in Maßen, dafür aber in hoher Qualität getrunken werden. Dazu hat auch Falstaff aktuell einen interessanten Artikel veröffentlicht: "Dry January - Ging es beim Trinken nicht mal um Genuss?"
Mit Ihrer Entscheidung gegen den „Masse-statt-Klasse“-Konsum unterstützen Sie Weingüter wie unseres, die tagtäglich mit viel Herzblut und Handarbeit daran arbeiten, charaktervolle und hochwertige Weine zu erzeugen. Jede Flasche Qualitätswein aus Deutschland, für die Sie sich entscheiden, trägt dazu bei, unser Handwerk und unsere Kulturlandschaft zu erhalten. Auf diese Unterstützung sind wir angewiesen – an jedem Tag im Jahr. Dafür sagen wir herzlich Danke.
Die Kunst der Cuvée

In den Wintermonaten sind wir – sofern es das Wetter zulässt – einen großen Teil unserer Zeit mit dem Rebschnitt beschäftigt. Bis zum Austrieb im März müssen alle Rebstöcke geschnitten und geheftet sein.
Parallel dazu steht im Keller eine besonders spannende Aufgabe an: Die jungen, frischen Weine des Jahrgangs 2025, die im Stahltank ausgebaut wurden und keine längere Reife im Barrique oder im großen Holzfass benötigen, sind nun trinkreif. Schritt für Schritt werden sie mit viel Sorgfalt, Erfahrung und intensivem Probieren so zusammengestellt, dass sie unseren Qualitäts- und Stilvorstellungen entsprechen.
Cuvées – also Weine, die aus mehreren Rebsorten komponiert werden – können auf zwei Arten entstehen: entweder durch das gemeinsame Vergären unterschiedlicher Moste oder Trauben oder durch den Verschnitt separat ausgebauter Weine. Das gemeinsame Vergären ist dabei deutlich seltener, da es die Möglichkeiten der gezielten Einflussnahme einschränkt. Diese Form der Entwicklung kann jedoch durchaus reizvoll und bewusst gewünscht sein.
Für unsere Cuvées, wie etwa HEROINE oder Chardonnay & Weißburgunder, erfolgt die Zusammenstellung nach dem Ausbau. Die genaue Komposition wird dabei in jedem Jahr neu entschieden. Ziel ist es, trotz unterschiedlicher Jahrgänge ein möglichst konstantes Geschmacksprofil zu erreichen. Die Anteile der einzelnen Rebsorten – manchmal sogar die Auswahl der Rebsorten selbst – variieren von Jahr zu Jahr und erfordern viel Fingerspitzengefühl.
Eine Cuvée ist dabei keineswegs weniger hochwertig als ein sortenreiner Wein – im Gegenteil: Sie kann Qualität sogar gezielt absichern. In vielen renommierten Weinregionen, etwa im französischen Bordeaux, oder bei der Herstellung von Weinen und Schaumweinen wie Champagner, werden nahezu alle Weine cuvéetiert. Auf diese Weise entstehen die charakteristischen Stilprofile der Weingüter.
Wussten Sie übrigens, dass laut Weingesetz auch bei reinsortigen Weinen eine Beimischung von bis zu 15 % anderer Rebsorten oder Jahrgänge erlaubt ist? Dieser Spielraum ermöglicht es dem Winzer, Weine geschmacklich zu verfeinern und ihre Aromatik gezielt zu optimieren. Manchmal gewinnt ein sortenreiner Wein durch eine kleine Ergänzung deutlich an Tiefe und Spannung.
Doch selbst reinsortige Weine ohne jegliche Beimischung anderer Rebsorten entstehen häufig aus mehreren Partien: Die Moste aus unterschiedlichen Weinbergen werden getrennt vergoren, um gezielt auf ihre individuellen Eigenschaften wie Zucker-, Säuregehalt und Aromatik eingehen zu können. Erst danach werden sie zusammengeführt. So besteht beispielsweise unser Cha Cha Cha aus drei unterschiedlichen Chardonnays – was zugleich die Inspiration für seinen Namen geliefert hat.
Wein ist ein Naturprodukt, das in jedem Jahrgang seine ganz eigenen Eigenschaften mitbringt. Unsere Aufgabe als Winzer ist es, diese zu erkennen, zu begleiten und auszugleichen – mit dem Ziel, Ihnen Jahr für Jahr die bestmögliche Qualität ins Glas zu bringen.
4 Sterne im Falstaff Weinguide Deutschland

Im Guide 2026 wurden uns erneut vier von fünf Sternen verliehen – wir zählen somit zu den Betrieben, „die kontinuierlich für Spitzenleistungen bekannt sind und deren stilistische Ausrichtung im In- und Ausland hohes Ansehen genießt.“
Auf diese Bewertung sind wir sehr stolz, denn unter den 88 im Weinguide geführten pfälzischen Betrieben erhielten nur 17 unserer Kollegen vier Sterne; fünf Sterne dürfen nur eine Handvoll absoluter Top-Weingüter führen.
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"Die vierte Winzergeneration im Weingut Wageck Pfaffmann mit Frank und Thomas Pfaffmann beeindruckt erneut besonders mit ihren Rotweinen: Mit ausgefeiltem Handwerk, Know-how in Weinberg und Keller bringen die beiden eine grandiose Aromenkomplexität ins Glas, holen dabei die mineralische Kalkpower ihrer Pfälzer Lagen ein und wissen Extrakt, Gerbstoff und Säure perfekt zueinander und in Szene zu setzen. Die Wahl für einen Favoriten fällt schwer, darum empfehlen wir gleich zwei Weine unterschiedlicher Herkunft als Tipp. Potenzial für viele Jahre haben indes alle Weine."
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Besonders empfiehlt der Falstaff Weinguide:
Pinot Noir AM UNTEREN GEISBERG 2022 - 96 Punkte
Spätburgunder BURGWEG 2022 - 94 Punkte
Die beiden Weine reifen noch für Sie. Wir freuen uns darauf, Sie Ihnen zu präsentieren, wenn sie ihr Potenzial voll entwickelt haben.
Ebenfalls hervorragend bewertet und schon jetzt in unserem Shop erhältlich:
Cuvée Wilhelm RÉSERVE 2022 - 95 Punkte
Cuvée Sekt 141 extra brut 2012 - 95+ Punkte
Cuvée Sekt extra brut 2016 - 93 Punkte
Sauvignon Blanc Fumé RÉSERVE 2023 - 92 Punkte
"Nationale Spitze" - HENRIS Weinguide 2026 mit 4 Trauben

Der HENRIS Weinguide ist der Nachfolger des renommierten Gault&Millau und verleiht traditionsgemäß den im Guide geführten Weingütern zwischen einer und fünf Trauben.
Wir sind dankbar für die großartige Bewertung von vier Trauben und damit das Prädikat "Überragend - Nationale Spitze"
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"„Wenn wir alles richtig gemacht haben, soll er burgundisch schmecken“, sagt Winzer Thomas Pfaffmann und meint damit den 2022er Bissersheim Am unteren Geisberg Pinot Noir. Der Toplagen-Wein des Betriebs, von Hand gelesen und spontan vergoren. Der Fokus bei Frank und Thomas Pfaffmann liegt klar auf Chardonnay und Spätburgunder, die sie versuchen, so terroirbetont wie möglich zu machen. Gerade die Mineralität in ihren Kalkböden soll schmeckbar sein. „Wir ruhen uns nie aus und geben immer Gas“, ist die Devise der Brüder. Wir sagen: Weiter so!"
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Auch im HENRIS Weinguide werden besonders unsere 2022er Spätburgunder hervorgehoben:
Pinot Noir AM UNTEREN GEISBERG 2022 - 96 Punkte
Spätburgunder BURGWEG 2022 - 94 Punkte
Spätburgunder GOLDBERG 2022 - 93 Punkte
Die einzelnen Bewertungen der Weine können Sie online im Weinguide einsehen. Viel Freude beim Stöbern!
WAGECK erneut unter den 500 Besten Weingütern Deutschlands

Das Gourmet-Magazin "Der Feinschmecker" wählt mit einem erfahrenen Team von Weinexperten die 500 besten Weingüter Deutschlands. Erst zum zweiten Mal sind wir im Weinführer vertreten und konnten uns im Vergleich zum letzten Jahr eine halbe Raute hinzuverdienen.
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"Frank und Thomas Pfaffmann sind die vierte Generation im mit 58 Hektar überdurchschnittlich großen Weingut in der Nordpfalz. Die typischen Pfälzer Rebsorten wurden sukzessive durch internationale Sorten erweitert. In den Weinbergen auf den kargen Böden investieren die beiden Brüder viel Handarbeit und setzen auf niedrige Erträge. Gerade in ihren besten Weinen zeigt sich die zurückhaltende Klasse ihrer Arbeit. Dabei spielen sie die ganze Klaviatur der Pfälzer Rebsortenvielfalt auf hohem Niveau. Der Merlot beweist mit reifen und weichen Tanninen und satter Beerenfrucht, Tabaknoten und weicher Textur, dass er inzwischen in der Pfalz angekommen ist. Die Cuvée Wilhelm ist ein Kraftpaket mit viel Frucht und dunkler Schokolade, bei der der jodig-kalkige Unterton den Feinschliff gibt. Als weißes Pendant sei der Sauvignon Blanc Fumé empfohlen, der gekonnt mit Holz spielt, Rauchiges und gelbe Frucht verbindet. Eine ansprechende Auswahl, die wir gerne mit einem halben F mehr belohnen. "
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Als besondere Probiertipps empfiehlt der Feinschmecker:
Sauvignon Blanc Fumé RÉSERVE 2023
Alle im Weinführer hervorgehobenen Weine sind aktuell im Shop erhältlich - gleich probieren!
UNSERE ROTWEIN-CUVÉES - DREIFACH AUSGEZEICHNET
Bei der Falstaff Rotwein Cuvée Trophy 2025 durften wir den größten Erfolg des Jahres feiern: Drei Weine wurden angestellt, drei Weine schafften es an die Spitze.
Die Cuvée Wilhelm RÉSERVE überzeugte sowohl mit Jahrgang 2022 als auch mit dem Jahrgang 2020. Unsere klassische Bordeaux-Blend aus Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Petit Verdot beweist damit - nach dem 1. Platz bei Meiningers Deutschem Rotweinpreis - zum zweiten Mal in diesem Jahr, dass sie zu den absoluten Spitzenrotweinen in Deutschland gehört.
Zusätzlich wurde DIE LEGENDE mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.
Dieser Wein ist nicht nur geschmacklich einzigartig: Im Herbst 2023 konnten wir von Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Merlot am Rebstock rosinierte Beeren lesen und spontan vergären - in dieser Qualität ein sehr seltenes Geschenk der Natur und somit ein Wein, der vielleicht für immer einmalig bleiben wird.
Entstanden ist ein Rotwein im Amarone-Stil, mit hohem Alkoholgehalt und wunderbar harmonischer Restsüße. Sie können DIE LEGENDE ab sofort in unserem Shop vorbestellen. Die Lieferung erfolgt, sobald der Wein fertig ausgestattet ist - auf jeden Fall vor den Feiertagen!
Cuvée Wilhelm RÉSERVE 2022 - 95+ Punkte, 1. Platz
Cuvée Wilhelm RÉSERVE 2020 - 95 Punkte, 2. Platz
DIE LEGENDE 2023 - 95+ Punkte, Sonderpreis
WELCHER WEIN ZU WELCHEM GERICHT?
Zu Gans oder Ente empfehlen wir einen Spätburgunder oder, für Freunde von sehr kräftigen Rotweinen, einen Bordeaux-Cuvée.
Zu Raclette oder Käsefondue passt ein leichter, trockener Weißwein (Riesling, Sauvignon Blanc, Grauburgunder) oder ein leichter, fruchtiger Spätburgunder.
Zu Fleischfondue passen, je nach Fleischsorten, unterschiedliche Weine. Zu Kalb oder Geflügel reicht man eher einen leichten, fruchtigen Weißwein (Sauvignon Blanc, Chardonnay & Weißburgunder). Zu rotem Fleisch harmoniert ein Spätburgunder.
Wild verträgt sich gut mit einem kräftigen Rotwein wie Merlot oder einer Bordeaux-Cuvée.
Zu Fisch und Meeresfrüchten ist der ideale Begleiter unsere Cuvée Blanc de Noirs, für Freunde von Schaumweinen die Cuvée Sekt 141 Extra Brut.
DAS WEINJAHR 2025 - EIN RÜCKBLICK

Das Weinjahr 2025 wird vielen Winzern als eines der spannendsten und zugleich herausforderndsten der letzten Jahre in Erinnerung bleiben. Der ungewöhnlich frühe Vegetationsverlauf führte dazu, dass die Lese bereits Ende August begann – so früh wie selten zuvor. Nach einem erst sehr regenreichen, dann sehr warmen, trockenen Sommer waren die Trauben in vielen Regionen rasch reif. Doch wer schnell handelte, konnte sie gesund ernten, bevor Mitte September die stärkeren Regenfälle kamen.
Insgesamt fällt die Ernte in Deutschland deutlich kleiner aus als im Vorjahr: Mit rund 7,3 Millionen Hektolitern liegt sie auf dem niedrigsten Niveau seit 15 Jahren. Auch bei uns in der Pfalz wurde rund 18 Prozent weniger geerntet als im zehnjährigen Durchschnitt. Die geringeren Mengen sind jedoch nicht unbedingt Grund zur Sorge – im Gegenteil: Die Qualität der Trauben ist vielerorts außergewöhnlich hoch. Kleine, aromatische Beeren, konzentrierte Moste und stabile Säurewerte lassen charakterstarke, ausgewogene Weine erwarten, die vom warmen Jahr profitieren, ohne an Frische zu verlieren.
Die Weinbranche blickt mit gemischten Gefühlen auf dieses Jahr. Während die Qualität überzeugt, stellen steigende Kosten, schwankende Nachfrage und der zunehmende Einfluss des Klimawandels viele Betriebe vor neue Herausforderungen. Frühere Lesezeitpunkte, veränderte Stilistik und längere Trockenphasen prägen den Alltag – und machen deutlich, dass sich der Weinbau in Deutschland weiter im Wandel befindet.
Für uns bei WAGECK war 2025 ein Jahr der Präzision. Die frühe Reife forderte rasches Handeln im Weinberg, das mit Lesegut von außergewöhnlich hoher Qualität belohnt wurde, aber auch in deutlich geringerer Menge - der Ertrag liegt etwa ein Drittel unter dem der Vorjahre.
Besonders unsere Burgundersorten und Chardonnays zeigen sich vielversprechend – mit Tiefe, Struktur und feiner Mineralität. Im Keller begleiten wir die jungen Weine derzeit behutsam durch Gärung und Ausbau. Erste Fassproben deuten an, dass der Jahrgang sowohl bei Weiß- als auch bei Rotweinen großes Potenzial besitzt.
Das Ziel bleibt dabei für uns klar: Qualität vor Menge, naturnahe Bewirtschaftung und Weine mit Charakter. Der Jahrgang 2025 bietet dafür die besten Voraussetzungen. Wir freuen uns darauf, Ihnen die ersten Füllungen vorstellen zu dürfen – und sind überzeugt, dass sich das Warten lohnen wird.
MEININGERS DEUTSCHER ROTWEINPREIS

Unsere Cuvée Wilhelm RÉSERVE ist ausgezeichnet – mit dem 1. Platz in der Kategorie „Sortenvielfalt“!
Beim diesjährigen Deutschen Rotweinpreis des Verlagshauses Meininger setzte sich unsere Spitzen-Bordeaux-Cuvée gegen starke Konkurrenz durch. Die traditionelle, kraftvolle Blend aus Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Petit Verdot überzeugte die Jury auf ganzer Linie – machen Sie sich selbst ein Bild!
Ebenso stolz sind wir auf den 3. Platz für unseren Pinot Noir GEISBERG 2017 in der Kategorie „gereifte Rotweine trocken“. Auch dieser Wein wurde 2025 mehrfach hervorragend bewertet und ist jetzt perfekt trinkreif. Passt wunderbar zu Gans oder Ente beim Weihnachtsmenü – im November sogar mit 10 % Rabatt!
Unsere Gewinnerweine finden Sie in unserem Onlineshop:
Cuvée Wilhelm RÉSERVE 2020 - 1. Platz Kategorie Sortenvielfalt
Pinot Noir GEISBERG 2017 - 3. Platz, Kategorie gereifte Rotweine trocken
FALSTAFF SPARKLING SPECIAL 2025

Unsere Sekte sind mehr als nur ein Nebenprojekt – sie sind Leidenschaft in Flaschen. Aus Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier entstehen zwei charakterstarke Schaumweine:
Cuvée Sekt extra brut 2016 und Cuvée Sekt 141 extra brut 2012 – mit beeindruckenden 141 Monaten Hefelager.
Das Ergebnis spricht für sich: Die Cuvée Sekt 141 glänzt im Falstaff Sparkling Special 2025 mit 95+ Punkte und damit Platz 2 in der Kategorie Cuvée Sekt Deutschland.
In der Preiskategorie unter 50€ ist sie außerdem der bestbewertete Pfälzer Sekt!
Auch die Cuvée Sekt extra brut überzeugt mit 93 Punkten und extrem gutem Preis-Leistungsverhältnis.
Cuvée Sekt 141 extra brut 2012 - 95+ Punkte
Cuvée Sekt extra brut 2016 - 93 Punkte
Ein großer Dank geht an das Tasting-Team von Falstaff für diese Wertschätzung – und an alle, die unsere Leidenschaft für Sekt teilen.
VINUM DEUTSCHER ROTWEINPREIS 2025

Beim Deutschen Rotweinpreis von Vinum konnten in diesem Jahr zwei unserer mittelpreisigen Weine glänzen. Wir freuen uns über diese Bewertungen, denn sie zeigen, sich unsere Qualitätsansprüche in all unseren Weinen widerspiegeln:
Cuvée Wilhelm KALKMERGEL 2020 - 92 Punkte, Gold
Spätburgunder TERTIÄR 2020 - 91 Punkte, Gold
Die prämierten Jahrgänge der beiden Weine sind derzeit noch nicht im Verkauf. Sie versprechen eine gute Entwicklung und machen Vorfreude - ein wenig lassen wir sie aber noch reifen.
Probieren Sie doch bis dahin die aktuellen Jahrgänge - den Spätburgunder TERTIÄR 2019 gibt es in diesem Monat mit 10% Rabatt.
WARUM VERGÄREN WIR UNSERE WEINE SPONTAN?

Die Lese ist vorbei und wir sind dankbar, dass wir in diesem Jahr überdurchschnittlich gesunde Trauben von hoher Qualität in den Keller holen konnten. Damit ist der Grundstein gelegt, denn nur aus erstklassigem Lesegut können auch hervorragende Weine entstehen.
Der zweite wichtige Schritt auf dem Weg zum Wein findet im Keller statt – nicht mehr gefährdet durch Witterungseinflüsse oder Schädlinge. Doch auch hier kann sich der Winzer nicht einfach zurücklehnen, denn gerade in dieser Phase brauchen die entstehenden Weine viel Aufmerksamkeit. Temperatur und Verlauf der Gärung müssen sorgfältig überwacht und, wenn nötig, in die richtige Richtung gelenkt werden.
Bei unseren Orts- und Lagenweinen, den Aushängeschildern des Weinguts, setzen wir bewusst auf die spontane Vergärung – das heißt, wir verzichten auf den Zusatz von Reinzuchthefen.
Spontan vergorene Weine erleben seit einiger Zeit eine Renaissance – eine Rückbesinnung auf die Zeit, bevor der großflächige Einsatz von Reinzuchthefen die Weinbereitung grundlegend veränderte. Ab den 1960er-Jahren setzten sich industriell gezüchtete Hefen zunehmend durch. Für die Winzer waren sie ein Segen: Sie minimierten das Risiko von Fehltönen oder unterbrochenen Gärungen und steigerten die Qualität im Weinbau insgesamt erheblich. Ihr Einsatz führte zu sicheren, verlässlichen Ergebnissen beim Ausbau – gleichzeitig aber auch zu einer gewissen Uniformität in der Aromatik.
Die neue Generation von Winzern, die bei der Herstellung hochwertiger Weine stärker auf Individualität setzt, verzichtet deshalb vermehrt auf Reinzuchthefen und vertraut den natürlich vorkommenden Hefestämmen aus Weinberg und Keller. Denn jede Lage bringt ihre eigene Hefeflora mit – und diese Vielfalt spiegelt sich später im Glas wider. Diese Form der Vinifikation birgt zwar mehr Risiko und erfordert intensive Begleitung, belohnt aber mit größerer Tiefe, Komplexität und Eigenständigkeit.
Ein weiteres Stilmittel, das insbesondere bei unseren Spitzen-Chardonnays zum Einsatz kommt, ist die spontane Vergärung im Barriquefass (im Unterschied zur Vergärung im Tank mit anschließender Reifung im Barrique). Durch den ständigen, sanften Sauerstoffkontakt während der Gärung wird die Fruchtigkeit reduziert und die Bildung komplexer Aromen gefördert. Die Weine gewinnen an Robustheit, Körper und Vielschichtigkeit.
Für uns ist die spontane Vergärung daher kein Modetrend, sondern Ausdruck unserer Überzeugung: Wein soll so natürlich wie möglich entstehen – geprägt vom Jahrgang, vom Terroir und von den eigenen, lebendigen Mikroorganismen.
Falstaff Spätburgunder-Trophy & 48-Stunden Trophy

Der Spätburgunder – international als Pinot Noir bekannt – ist die in Deutschland am häufigsten angebaute rote Rebsorte und zugleich unsere große Leidenschaft. Auf den Kalkböden rund um Bissersheim findet er Bedingungen, die denen seiner burgundischen Heimat erstaunlich nahekommen. Deshalb haben wir uns zum Ziel gesetzt, Pinot Noirs zu erzeugen, die diese Herkunft und Stilistik widerspiegeln.
Dass uns das immer wieder gelingt, konnten wir nun erneut unter Beweis stellen: Bei der Falstaff Spätburgunder Trophy 2026 erreichte unser Zugpferd, der Pinot Noir GEISBERG 2020, mit herausragenden 96 Punkten den 3. Platz in der Kategorie „Jahrgang 2020 und älter“.
Doch auch die jüngeren Jahrgänge überzeugten die Jury: Der Pinot Noir GEISBERG 2022 erhielt ebenfalls 96 Punkte, während der Jahrgang 2023 mit 94+ Punkten bewertet wurde.
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In der gleichen Ausgabe von Falstaff wurden außerdem die Ergebnisse der 48-Stunden Trophy veröffentlicht. In diesem besonderen Verkostungsformat werden Spitzenweine innerhalb von 48 Stunden gleich dreimal probiert, um zu beobachten, wie sie sich nach dem Öffnen im Glas entwickeln.
In diesem Jahr haben wir unseren Sauvignon Blanc Fumé RÉSERVE 2023 ins Rennen geschickt – und auch er konnte die Jury überzeugen: 94+ Punkte standen am Ende auf der Bewertungskarte.
Vielleicht haben Sie ja Lust, dieses spannende Experiment selbst einmal zu Hause auszuprobieren: Öffnen Sie eine Flasche, verkosten Sie den Wein direkt, dann erneut am nächsten Tag und ein weiteres Mal nach 48 Stunden. Entdecken Sie dabei, wie sich Aromatik, Struktur und Ausdruck des Weins verändern können.
Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnungen und bedanken uns herzlich beim Verkostungsteam von Falstaff.
Lagen-Cup weiß der Gourmetwelten - Hohe Punktzahlen für alle Wageck-Weine

Im Spätsommer kommt in Berlin eine hochkarätige Jury aus Weinexpertinnen und -experten zusammen, um für das Portal Gourmetwelten die besten weißen Lagenweine aus Deutschland und Österreich zu küren. Mit dabei waren unter anderem Yvonne Heistermann, Präsidentin der Sommelier-Union Deutschland, und Oliver Lausberg, Sommelier des renommierten China Club Berlin.
Wie schon im Vorjahr haben wir fünf unserer weißen Lagenweine ins Rennen geschickt – und sind sehr stolz, dass alle fünf mit hervorragenden 93 bzw. 94 Punkten ausgezeichnet wurden. Besonders erfreulich: Die Bewertungen sind im Vergleich zum Vorjahr durchweg gestiegen – ein klares Zeichen für die kontinuierliche Entwicklung unserer Weine.
Wir danken der Jury herzlich und freuen uns schon auf den nächsten Lagen-Cup!
Die prämierten Weine finden Sie in unserem Onlineshop unter den Kategorien „Lagenweine“ und „Réserve“:
Chardonnday GEISBERG 2022 - 94 Punkte
Chardonnay SÜLZNER WEG 2022 - 94 Punkte
Riesling SCHÜTZENHAUS 2021 - 94 Punkte
Sauvignon Blanc Fumé RÉSERVE - 93 Punkte
Riesling SCHÜTZENHAUS 2018 - 93 Punkte
Falstaff Chardonnay Trophy 2025

Noch bevor unsere Spitzenweine in den Verkauf gehen, stellen wir sie bei wichtigen Wettbewerben vor. Warum? Professionelle Verkoster beurteilen nicht nur die aktuellen Eigenschaften, sondern geben auch wertvolle Einschätzungen zur künftigen Entwicklung.
Über unseren Spitzen-Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, erst kürzlich gefüllt und weiterhin im Keller zur Reife lagernd, schreibt falstaff:
Chardonnay GEISBERG 2023 | 94+ Punkte
"Im Duft ist das Holz ist noch recht präsent, aber da sind auch Aromen von Orangenblüte, Minze, Anisplätzchen. Der Gaumen ist sehr dicht, straff und stoffig, intensiv und fast schon elektrisierend stark kalkmineralisch unterfüttert. Reich und geschmeidig im Fond, sehr gut balanciert – und enorm lange."
Auch der Chardonnay GEISBERG 2022 (94 Punkte) und der Chardonnay SÜLZNER WEG 2023 (92+ Punkte) haben hervorragend abgeschnitten.
Wir bedanken uns beim Tasting-Team für die ausgezeichneten Bewertungen und die wertvollen Einschätzungen!
WIE BESTIMMT DER WINZER DEN LESEZEITPUNKT?

Die Weinlese - in der Regel zwischen Ende August und Ende Oktober - ist der Zeitpunkt, auf den wir ein ganzes Jahr lang hingearbeitet haben. Die gesamte Arbeit im Weinberg, vom Rebschnitt über Ertragsreduktion, Entlaubung und Bodenbearbeitung, verfolgt nur ein Ziel: uns im Herbst perfekte Trauben für die Herstellung unserer Weine zu liefern.
Doch wie bestimmt man den optimalen Zeitpunkt für die Lese? Natürlich spielt dabei die Erfahrung des Winzers eine entscheidende Rolle – das Wissen darum, wie sich die Reben je nach Lage, Rebsorte und Terroir gewöhnlich entwickeln. Daneben gibt es aber auch eine Reihe objektiver Kriterien, die bei der Beurteilung der optimalen Reife helfen.
Im ersten Schritt, und auch für Laien gut erkennbar, geben die Farbe der Beeren und Kerne Hinweise: Einige weiße Rebsorten entwickeln einen warmen Gelb- bis Braunton, der Grauburgunder zeigt sein typisches Grau-Violett, rote Sorten ein dunkles Lila-Blau. Auch die Kerne verändern sich – sie verfärben sich von grün zu braun. Die Schalen lösen sich leichter vom Fruchtfleisch, und die Beeren schmecken süß und aromatisch statt sauer und „pflanzlich-grün“.
Doch die optische Reife allein ist nicht ausschlaggebend. Für den endgültigen Lesezeitpunkt ist der Geschmackssinn des Winzers entscheidend. Besonders wichtig ist das Zusammenspiel von Süße und Säure: Zu niedrige Säurewerte beeinflussen nicht nur den Geschmack, sondern auch die Lagerfähigkeit des Weins, während der Zuckergehalt den späteren Alkoholgehalt bestimmt. Der Zuckergehalt wird mit Hilfe eines Refraktometers ermittelt. Dazu wird ein möglichst repräsentativer Querschnitt an Beeren aus der gesamten Lage gesammelt, ausgepresst und der sogenannte Öchslegrad gemessen. Anhand dieses Wertes lässt sich der potenzielle Alkoholgehalt berechnen.
Neben Zucker und Säure spielt auch die Gesundheit der Trauben eine zentrale Rolle. Feuchtigkeit und schlechte Belüftung begünstigen Pilzkrankheiten, die kurz vor der Ernte nicht mehr bekämpft werden können. Auch Fäulnis oder Schädlinge wie die Kirschessigfliege, die Essigbildung in den Beeren verursacht, können eine frühere Lese erzwingen, um Verluste zu vermeiden.
Ein weiterer entscheidender Faktor ist das Wetter. Starker Regen führt dazu, dass die Beeren viel Wasser einlagern. Das „verwässert“ nicht nur Zucker und Aromen, sondern kann auch dazu führen, dass die Beeren aufplatzen und zu faulen beginnen. Zu große Hitze wiederum trocknet die Beeren aus und senkt den Säuregehalt. Deshalb ist es unerlässlich, die Wetterlage stets im Auge zu behalten – und oft kurzfristig Entscheidungen zu treffen.
Bisher sind wir mit der Traubenqualität und -gesundheit im Jahrgang 2025 sehr zufrieden. Drücken Sie uns die Daumen, dass wir die Ernte auch in diesem Jahr gut und sicher in den Keller bringen!
3. Platz bei der falstaff Sauvignon Blanc Trophy für ORANGE UTAN

Eine besondere Auszeichnung für einen außergewöhnlichen Kandidaten:
2023 haben wir aus unseren besten Sauvignon-Blanc-Trauben nicht nur unseren Sauvignon Blanc Fumé RÉSERVE hergestellt, sondern auch einen Teil davon auf der Maische vergären lassen. So entstand unser ORANGE UTAN – ein Orange Wine nach althergebrachter Handwerksmethode.Ihn bei der falstaff Sauvignon Blanc Trophy einzureichen, war ein Experiment – und wie sich herausstellte, ein voller Erfolg!
Mit herausragenden 94+ Punkten hat unser ORANGE UTAN das Siegertreppchen erklommen und die Jury überzeugt. Chefverkoster Ulrich Sautter schreibt:
„Ein origineller Wein, handwerklich gekonnt, aromatisch sauber und komplex, […]“
Wir freuen uns über den 3. Platz in der Gesamtwertung – und über die beste Platzierung für einen Pfälzer Wein im Wettbewerb!
Wer ihn probieren möchte, sollte schnell sein: Dank der großartigen Resonanz sind unsere Vorräte bereits knapp - hier geht es direkt zum Orange Utan.
Aber auch sein Bruder, der Sauvignon Blanc Fumé RÉSERVE 2023, hat mit 92+ Punkten großartig abgeschnitten und setzt damit die Liste seiner Erfolge fort. Freunde von Rauch- und Röstnoten werden an diesem Wein Freude habe.
Neugierig? Hier finden Sie den Wein in unserem Shop.
WAGECK GEHT AUF DEN KIEZ!

Wir freuen uns über eine ganz besondere Partnerschaft: In der Kultkneipe „Zur Ritze“ mit ihrem legendären Boxkeller geben sich seit 1974 Sport- und Kiezgrößen die Klinke in die Hand. Dabei geht auch die eine oder andere Flasche Wein über den Tresen - jetzt auch von Wageck!
Ab sofort gibt es in der Ritze unseren Blanc de Noirs TERTIÄR als Sonderedition mit eigenem Etikett - einzigartig, exklusiv und nur auf St. Pauli.
Wir wünschen allen Gästen unvergessliche Nächte – und stoßen mit euch an!
WARUM FÜRCHTEN WINZER SOMMERGEWITTER?

In den heißen, trockenen Sommermonaten gibt es nicht nur für Gartenfreunde oft nur ein einziges Gesprächsthema: Wann kommt endlich der nächste Regen?
Auch wir Winzer (und unsere Kollegen aus allen anderen Bereichen der Landwirtschaft) sehnen uns in langen Trockenphasen nach Wasser – und doch blicken wir mit gemischten Gefühlen auf dunkle Gewitterwolken am Himmel. So sehr wir uns Regen für unsere Reben wünschen, so sehr fürchten wir bei jedem Sommergewitter den Hagel.
Gerade im Juli und August – in der Zeit, in der die Trauben wachsen und reifen – kann selbst ein kurzer Hagelschauer katastrophale Schäden anrichten. Werden die Beeren von Hagelkörnern getroffen, platzen sie auf. Damit ist nicht nur die einzelne Beere verloren – auch Fäulnis und Schimmel können sich ausbreiten und ganze Trauben unbrauchbar machen. Das beeinträchtigt sowohl den Ertrag als auch die Qualität massiv – und erhöht den Sortieraufwand nach der Lese erheblich.
Doch nicht nur die Beeren leiden unter Hagel. Löcher im Laub, abgeschlagene Triebe und beschädigte Rinde schwächen die Reben dauerhaft. Sie können weniger Photosynthese betreiben und sind anfälliger für Infektionen. Pflanzenschutz und Bodenbearbeitung müssen angepasst werden, um die Reben bei der „Heilung“ zu unterstützen und das Eindringen von Pilzkrankheiten an den verletzten Stellen zu vermeiden.
Auch Bissersheim wurde Mitte Juli getroffen – doch wir hatten Glück.
Die Schäden in unseren Weinbergen sind zwar sichtbar, halten sich aber in Grenzen.
Ganz anders sieht es bei vielen Kollegen aus, vor allem in Rheinhessen. Tausende Hektar Rebfläche wurden dort so schwer beschädigt, dass mancherorts ein kompletter Ernteausfall droht.
Zwar gibt es Hagelversicherungen, die im Ernstfall finanziellen Ausgleich leisten. Doch bei sinkenden Weinpreisen können sich nicht alle Betriebe eine solche Absicherung leisten – das Risiko eines Totalausfalls müssen sie allein tragen. Im schlimmsten Fall bedeutet das das wirtschaftliche Aus.
Und selbst wenn die Versicherung einspringt: sie ersetzt vielleicht den finanziellen Schaden, aber keine einzige Traube. Zwar kann man Trauben zukaufen, um den Ausfall teilweise zu kompensieren – doch bei Orts- oder Lagenweinen ist das keine Option. Ein Jahrgang fehlt – und damit vielleicht auch die Lieblingsflasche treuer Kunden, die dann zu einem anderen Weingut wechseln.
Wir fühlen mit unseren Kolleginnen und Kollegen!
Wenn sich das nächste Gewitter zusammenbraut, denken Sie an uns – und drücken Sie die Daumen, dass der Hagel an den Weinbergen vorüberzieht.
MEININGERS BEST OF RIESLING 2025

Herkunft verpflichtet - für uns als Pfälzer Weingut ist es Ehrensache, neben unseren Burgundern auch die Traditionsrebsorte Riesling mit Liebe und Sorgfalt auszubauen. Der Lagen-Riesling SCHÜTZENHAUS ist ein besonderer Schatz in unserem Keller – und beweist immer wieder, dass große Rieslinge ein enormes Reifepotenzial besitzen.
Umso mehr freut es uns, dass unser SCHÜTZENHAUS bei Meiningers Best of Riesling 2025 gleich doppelt in der Kategorie „Riesling gereift“ ausgezeichnet wurde: Die Jahrgänge 2015 und 2016 erreichten jeweils hervorragende 91 Punkte.
Auch unser Ortsriesling TERTIÄR 2022 konnte überzeugen: Mit 90 Punkten erzielte er ein starkes Ergebnis – und zeigt, dass nicht nur unsere Top-Lagenweine die Jury begeistern.
Probieren Sie sich durch unsere Riesling-Vielfalt!
Vom knackigen, frischen FUNDAMENT bis zum gereiften, tiefgründigen SCHÜTZENHAUS (verfügbar ab Jahrgang 2012!) findet bei uns jeder Riesling-Fan den passenden Wein.
Die gesamte Auswahl unserer Rieslinge finden Sie in unserem Onlineshop!
Cuvée Sekt extra brut - Gold für den neuen Jahrgang!

Er tritt in große Fußstapfen: Unser neuer Cuvée Sekt extra brut. Der Vorgängerjahrgang 2015 wurde vielfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem Sieg in seiner Kategorie beim Vinum Deutschen Sekt Award 2022.
(Pssst, Geheimtipp: Als Magnum ist der 2015er noch im Shop erhältlich!)
Jetzt ist der Jahrgang 2016 angetreten, um daran anzuknüpfen – und das gleich mit Erfolg: Beim ersten Wettbewerb konnte er die Jury auf Anhieb überzeugen. Wir freuen uns über 91 Punkte und Gold in der Kategorie „Burgunder Sekte Supreme“!
Die Verkoster schreiben: „Intensive Nase, feine grüne Herbalik, Zitrusfrucht, Lemon-Peel, etwas Brioche, etwas Cassis. Am Gaumen dominiert zunächst das zupackende Mousseux, die Säure ist gut eingebunden, im Abgang cremig. Gelungen.“
Unser WAGECK Cuvée Sekt extra brut, hergestellt aus den klassischen Champagner-Rebsorten Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier, reift über 100 Monate auf der Hefe. Ein Sekt, der nicht nur durch seinen Charakter und Tiefgang überzeugt – sondern auch durch ein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Unseren Gold-Sekt erhalten Sie in unserem Onlineshop!
DIE REBBLÜTE - DER UNSCHEINBARE START FÜR DEN JAHRGANG

Während sich viele Bilder rund um den Wein auf die Lese und die reifen Trauben im Herbst konzentrieren, fällt ein entscheidender Abschnitt im Jahresverlauf oft kaum ins Auge: die Blüte der Reben. Und doch legt genau dieser unscheinbare Moment im Juni den Grundstein für Menge und Qualität des späteren Jahrgangs.
Die Rebblüte beginnt in unseren Lagen üblicherweise ab Mitte Mai bis in den Juni hinein, abhängig von der Witterungslage im Frühjahr. Nach dem Austrieb der Reben entwickeln sich an den jungen Trieben die Blütenstände – im Fachjargon Geschein genannt. An diesen lockeren, 5–10 cm langen Stängeln sitzen zahlreiche Knospen, die von kleinen Käppchen (Calyptra) geschützt werden. Mit Beginn der Blüte fallen diese Käppchen ab und geben die eigentlichen Blüten frei. Jede einzelne Blüte besteht aus einem Fruchtknoten, fünf Staubblättern und dem Stempel.
Die Rebe zählt zu den selbstbefruchtenden Pflanzen. Die Bestäubung erfolgt meist ohne Fremdeinwirkung, jedoch können ungünstige Wetterbedingungen wie Regen, niedrige Temperaturen oder starker Wind in dieser Phase zu Befruchtungsstörungen führen. Infolge solcher Störungen kommt es zum sogenannten Verrieseln – einzelne Blüten bleiben unbefruchtet und entwickeln sich nicht weiter. Ein moderates Verrieseln ist in manchen Jahren durchaus erwünscht, da es zu lockerbeerigen Trauben führen kann, die wiederum ein geringeres Fäulnisrisiko bei der Reifung haben.
Nach erfolgreicher Befruchtung beginnt unmittelbar die Fruchtansatzphase: Aus den befruchteten Blüten entwickeln sich die Jungbeeren, deren Schicksal jedoch noch nicht endgültig besiegelt ist. Trockenstress, Krankheiten oder Nährstoffmangel können auch in den darauffolgenden Wochen noch Einfluss auf die Ertragsbildung nehmen.
Die Rebblüte dient dem Winzer auch als wichtiger Referenzpunkt im Vegetationsverlauf. Eine traditionelle Faustregel lautet: "100 Tage von der Blüte bis zur Lese" – wobei die tatsächliche Reifeentwicklung natürlich stark von der Rebsorte, den Witterungsbedingungen und der angestrebten Stilistik abhängt.
So unscheinbar die Rebblüte für den Laien erscheint – für den Winzer ist sie ein zentrales Phänomen im vegetativen Zyklus der Rebe. In diesen wenigen Tagen wird der Grundstein gelegt, ob der Jahrgang eher von Ertragsfülle oder von Selektion und Konzentration geprägt sein wird
NEU IM SHOP: ORANGE UTAN

Orange Wine ist ein Beispiel für die Wiederentdeckung alter Handwerksmethoden, und voll im Trend: Was in der Antike die gängige Art der Weinherstellung war, ist für den mordernen Weißwein-Trinker ein neues Erlebnis, denn für Orange Wine werden weiße Traubensorten nach Rotwein-Art auf der Maische, also als ganze Beeren vergoren, statt zuerst gepresst und dann als Traubenmost im Tank oder Fass zu gären. Bei der Maischegärung entsteht ein kräftiger gelb-oranger Farbton, die Tannine aus Beerenschalen und Kernen werden gelöst und geben diesem Weißwein ein "Rotwein-Gefühl" am Gaumen. Ein Wein für Fortgeschrittene.
Unser ORANGE UTAN ist etwas ganz Besonderes: Unsere besten Sauvignon Blanc-Trauben aus dem Jahrgang 2023, ergänzt mit einem Hauch Chardonnay, für einen Orange Wine sehr mild, hat kräutrige und florale Aromen, erinnert an naturtrüben Apfelsaft, Quitte, Johannisbeere mit feinem Tannin und prickelnder Säure.
Probieren Sie unseren ORANGE UTAN und machen Sie eine ganz neue Weinerfahrung - ab sofort in unserem Onlineshop!
AUS DEM WEINBERG - WARUM WERDEN EIGENTLICH REBSTÖCKE GERODET?

Beim Spaziergang durch die Weinberge sieht man im Frühjahr oft Parzellen, in denen im Vorjahr noch Reben standen, die nun entfernt wurden. Kurz darauf werden diese Flächen meist mit jungen Rebstöcken neu bepflanzt.
Dabei können Reben eigentlich sehr alt werden – unsere ältesten Portugieserreben stammen aus dem Jahr 1931, und es gibt sogar Stöcke, die seit mehreren Jahrhunderten zuverlässig Trauben von hoher Qualität liefern. Warum also wird überhaupt gerodet?
Die Gründe für einen Neuanlage können vielfältig sein:
Gesundheit der Reben: Mit den Jahren können einzelne Rebstöcke durch Krankheiten geschwächt oder zerstört werden. Solange das nur vereinzelt passiert, lassen sich die Lücken nachpflanzen. Doch wenn zu viele Stöcke betroffen sind, leiden die Pflege und Ernte – dann ist eine komplette Neuanlage oft die bessere Lösung.
Optimierung der Anlage: Bei einer Neuanlage kann man auch Reihenabstände verändern, um den Einsatz moderner Maschinen zu ermöglichen oder die Bewirtschaftung zu erleichtern – gerade im Steilhang ein wichtiger Aspekt.
Sortenwechsel: Häufigster Grund für eine Rodung ist jedoch der Austausch der Rebsorte. Manche Sorten kommen mit dem Klimawandel schlechter zurecht oder sind besonders anfällig für Schädlinge – etwa die Kirschessigfliege, die dünnschalige rote Sorten bevorzugt.
Oft sind es aber auch schlicht die Wünsche der Weintrinker, die uns Winzer motivieren, auf neue Sorten zu setzen – denn am Ende möchten wir genau die Weine anbieten, die unsere Kundinnen und Kunden besonders gerne genießen.
Und was passiert mit dem alten Rebholz?
Auch hier handeln wir bei WAGECK möglichst nachhaltig: Die gerodeten Rebstöcke werden gehäckselt und als Brennmaterial für unsere Hackschnitzelheizung am Weingut genutzt.
Tipp: Rebholz eignet sich übrigens auch hervorragend zum Grillen – und wer die Pfalz besucht, bekommt es bei vielen Weingütern sogar kostenlos!
GANZ NEU - UND SCHON GANZ VORNE DABEI! 92 Punkte für unseren Blanc de Noirs

Das Frühjahr ist die Zeit der Rosé-Wettbewerbe: Renommierte Weinmagazine verkosten Rosés aus ganz Deutschland und küren die besten Begleiter für die warme Jahreszeit.
In diesem Jahr war erstmals unsere neue Cuvée Blanc de Noirs TERTIÄR mit dabei – und hat direkt beim ersten Auftritt überzeugt: 92 Punkte und ein hervorragender 4. Platz beim Rosé-Cup der Gourmetwelten!
Ein großartiger Start für unseren Neuzugang – frisch, elegant und mit klarer Frucht.
Probieren Sie selbst: Im Juni ist unser Blanc de Noirs Wein des Monats – und damit mit 10 % Rabatt im Shop erhältlich!
WIR SCHENKEN IHNEN DEN PERFEKTEN WEIN ZUM SPARGEL!

DIE SPARGELSAISON IST ERÖFFNET - UND WIR HABEN DEN PASSENDEN WEIN DAZU!
Auch in diesem Frühjahr starten wir wieder unsere beliebte 11+1-Aktion:
Zu jeder Bestellung ab 11 Flaschen Wein Ihrer Wahl schenken wir Ihnen eine Flasche unserer exklusiven HEROINE Spargel-Edition!
Unsere trockene, fruchtig-frische Cuvée aus Burgunderrebsorten mit einem Hauch Muskateller ist nicht nur ein absoluter Hingucker, sondern auch der ideale Begleiter zu Gerichten mit dem feinen Frühlingsgemüse.
Jetzt 11 Flaschen Ihrer Lieblingsweine in unserem Shop bestellen- die Spargel-HEROINE geht auf uns!
AUS DEM WEINBERG - WAS PASSIERT DA EIGENTLICH IM FRÜHLING?

Vielleicht haben auch Sie sich schon einmal gefragt, was es mit den vielen Helferinnen und Helfern auf sich hat, die im Frühling scheinbar planlos durch die Rebzeilen laufen – und was diese kleinen braunen Kästchen an den Drähten bedeuten.
Die Antwort: Es geht um den Traubenwickler, einen unscheinbaren Falter, dessen Larven unsere Reben befallen. Sie schädigen zunächst die Blüten und später die Trauben – die Folge sind Fäulnis und teils erhebliche Ernteverluste.
Früher wurden zur Bekämpfung des Schädlings Insektizide eingesetzt – wirkungsvoll, aber leider auch belastend für viele andere Insekten und die Umwelt. Heute setzen wir deshlab auf eine deutlich schonendere Methode: die sogenannte Verwirrmethode mit Pheromonen.
Die kleinen braunen Kapseln enthalten einen Sexuallockstoff, der die männlichen Falter orientierungslos macht – sie finden ihre Weibchen nicht mehr, die Vermehrung bleibt aus.
Das Ausbringen der Pheromonfallen ist echte Teamarbeit: Zahlreiche Helfer aus verschiedenen Betrieben kommen zusammen und bringen die Fallen in der gesamten Gemarkung aus – nicht nur in den eigenen Parzellen. So profitieren alle Betriebe gleichermaßen – auch durch den gemeinsamen Einkauf größerer Mengen.
Eine Falle schützt etwa 25 m² Rebfläche, das bedeutet: 500 Fallen pro Hektar, jede einzeln von Hand angebracht. Die Helfer müssen dabei gut zu Fuß sein: an einem Arbeitstag kommen da schnell 20 bis 30 Kilometer zusammen.
Doch der Einsatz lohnt sich: Für den Erhalt der Ernte, für die Nachhaltigkeit im Pflanzenschutz – und für die Biodiversität in unseren Weinbergen.
DEUTSCHLANDS BESTER CHARDONNAY - Unser Chardonnay GEISBERG

Deutschland ist schon lange Pinot-Land. Die Anbaufläche der Rebsorten Chardonnay, Grauburgunder und Weißburgunder ist von in den Jahren von 2000 bis 2024 von sechs auf 17 Prozent angestiegen. Die Burgunder sind gekommen, um zu bleiben. Und nach französischem Vorbild, aber auch mit ganz eigenem Stil, lassen deutsche Weingüter herausragende Burgunderweine entstehen.
Im Rahmen der ProWein 2025 schrieb das Deutsche Weininstitut den Wettbeweb "White Pinot Paradise" aus, bei dem weiße Burgunder aus Deutschland gekürt wurden, die beweisen, dass sie mit Fug und Recht zu den besten der Welt gezählt werden dürfen.
Wir sind unglaublich stolz darauf, dass unser Chardonnay AM UNTEREN GEISBERG 2021 in diesem Wettbewerb die gesamte Konkurrenz hinter sich gelassen hat und damit die Auszeichnung "Deutschlands bester Chardonnay" tragen darf!
Unsere Spitzenweine produzieren wir nur in geringen Mengen, und nach der Verleihung waren unsere Vorräte an 0,75 Liter-Flaschen in kürzester Zeit vergriffen. Aber wenn Sie sich Deutschlands besten Chardonnay nach Hause holen möchten, dann können Sie das trotzdem tun - wir haben noch Magnumflaschen für den ganz großen Genuss!
Auch der Nachfolgerjahrgang 2022 kann ab sofort in unserem Onlineshop bestellt werden. Auch der 22er GEISBERG hat schon bei mehreren Wettbewerben geglänzt und bewiesen, dass er ein würdiger Nachfolger ist - so zum Beispiel mit 94 Punkten im rennomierten VINUM Weinguide 2025 und 94,5 Punkten bei der falstaff Chardonnay Trophy 2024.
Unserem Spitzen-Chardonnay stehen übrigens auch ein paar Jahre Reife gut zu Gesicht - also nicht nur jetzt probieren, sondern auch zu den Kellerschätzen legen, für einen ganz besonderen Anlass!
JAHRGANG 2024 - HERAUSFORDERUNGEN UND GROSSE SORGFALT

Thomas sagt im Rückblick auf das Weinjahr 2024: "Das Jahr war geprägt von intensiven Witterungsbedingungen, die uns vor große Herausforderungen gestellt haben. Nach mehreren eher trockenen Jahren wurden unsere Weinberge im vergangenen Jahr mit überdurchschnittlich viel Niederschlag versorgt. Was zunächst positiv klang, brachte in der Praxis einen deutlich höheren Aufwand in der Bewirtschaftung mit sich.
Die feuchten Bedingungen führten zu starkem Unkrautwachstum und erschwerten die Bodenbearbeitung. Auch im Bereich Pflanzenschutz war erhöhte Aufmerksamkeit gefragt – wie gewohnt arbeiten wir naturnah und setzen Maßnahmen stets mit Augenmaß um: so viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Eine erfreuliche Entwicklung brachte die intensive Niederschlagsperiode jedoch mit sich: Die Wasserreserven in unseren Böden sind nun wieder gut gefüllt. Das gibt uns eine stabile Ausgangslage für kommende, möglicherweise wieder trockenere Jahre.
Parallel zur Arbeit im Weinberg wurde im Sommer unsere neue Lagerhalle fertiggestellt – pünktlich zum Erntebeginn Anfang September. Ein wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung unseres Betriebs.
Der Herbst verlangte dann nochmals höchste Präzision: Aufgrund der dünnschaligen Beeren kam es zu Aufplatzungen und beginnender Fäulnis. Die Lese war geprägt von sorgfältiger Selektion und viel Handarbeit. Doch dieser Aufwand hat sich gelohnt.
Die ersten Weine des Jahrgangs 2024 sind bereits gefüllt – beginnend mit unserer Linie FUNDAMENT, aber auch erste Weine der TERTIÄR-Kategorie sind bereits erhältlich. Die Weine zeigen sich ausgesprochen fein, mit klarer Frucht und ausgeprägter Aromatik."
In unserem Onlineshop finden Sie ab sofort die ersten Weine des neuen Jahrgangs sowie gereifte Jahrgänge, die eindrucksvoll zeigen, wie hervorragend WAGECK-Weine sich über die Jahre entwickeln.
94+ PUNKTE BEI DER FALSTAFF 48-STUNDEN TROPHY

Ganz neu ins Leben gerufen wurde in diesem Jahr die falstaff 48-Stunden Trophy. In diesem Tasting werden die Weine innerhalb von 48 Tagen drei Mal verkostet, um ihre Entwicklung nach dem Öffnen zu begleiten und zu bewerten. Jedes Weingut darf dabei nur einen einzigen Wein anmelden - für uns eine schwierige Wahl.
Die Entscheidung fiel auf unseren Pinot Noir AM UNTEREN GEISBERG 2017, und das Ergebnis von 94+ Punkten gibt uns Recht!
Die detaillierten Bewertungen der Weine von falstaff:
"Tag eins: Feiner Duft nach reifen roten Früchten, Sauerkirsche, etwas Brombeere, Schlehe, eine Spur Wacholder, dunkle Schokolade, dahinter Rauch und etwas Gesteinsmehl. Am Gaumen mit festen, reifen Gerbstoffen, fließend und druckvoll, sehr griffig, wieder rote Früchte, dicht gewoben, mineralische Grundierung, lange und immer noch jung.
Tag zwei: Opulent würziger Duft, Rauch, Kirsche, Schlehe, Brombeere, Tabak, Baldrian, herrlich aufgefächert. Am Gaumen mit reifen, satten Gerbstoffen, wieder rote Früchte, dazu etwas Pflaume, kleidet den Gaumen aus, etwas weniger Spannung als an Tag eins, aber ein Zugewinn von Schmelz, etwas fleischiger, Pflaume kommt dazu, lange.
Tag drei: Würziger Duft mit viel Kirsche, Schlehe und Rauch, dahinter Gesteinsmehl, fast stringenter als an Tag zwei. Am Gaumen mit nun spürbar mürbem Gerbstoff, dunkle Kirsche, etwas Pflaume und Nougat, Brombeere, weiter gute Länge, Spannung etwas reduziert, seidig, delikat."
Dieser Wein befindet sich zur Zeit auf dem Höhepunkt seines Potentials - Machen Sie doch gleich Ihr eigenes 48-Stunden Tasting! Unseren Pinot Noir GEISBERG 2017 finden Sie in in unserem Online-Shop.
Aus dem Weinberg - Der Rebschnitt

DER REBSCHNITT - GRUNDLAGE FÜR SPITZENWEINE
Während die Weinberge im Winter scheinbar ruhen, beginnt für uns Winzer eine der wichtigsten Arbeiten des Jahres: der Rebschnitt. Denn die Qualität des Weins entsteht bereits hier – lange bevor die ersten Trauben reifen.
Durch das gezielte Schneiden der Reben steuern wir das Wachstum und den Aufbau des Rebstocks, legen den Grundstein für eine optimale Belüftung der Trauben und machen den ersten Schritt zur Reduzierung der Ertragsmenge. Weniger Triebe bedeuten konzentriertere, aromatischere Beeren – eine Qualität, die wir später durch das Halbieren der Trauben noch weiter auf die Spitze treiben.
Der Rebschnitt erfordert viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Jeder Rebstock wird individuell beurteilt und in sorgfältiger Handarbeit geschnitten. In den meisten Fällen entfernen wir alle Triebe des Vorjahres bis auf einen – manchmal bleiben zwei sogenannte „Ruten“ stehen. Diese Ruten werden dann auf eine bestimmte Anzahl von „Augen“ – den Knospenansätzen für neue Triebe – gekürzt. Jedes Auge bringt im Frühjahr einen neuen Trieb hervor, und nur an diesen Trieben wachsen später die Trauben.
Nachdem die abgeschnittenen Triebe entfernt wurden, folgt in einem zweiten Arbeitsgang das sogenannte „Heften“: Die verbleibenden Ruten werden an den quer verlaufenden Drähten befestigt. Dafür nutzen wir eine halbautomatische Zange, die die Rute mit einem dünnen Draht am Drahtrahmen fixiert.
Der Rebschnitt erfolgt in der Winterruhe der Reben, also zwischen Dezember und März. In dieser Zeit können die Pflanzen den Schnitt stressfrei überstehen und im Frühjahr ihre gesamte Energie in die vom Winzer ausgewählten Triebe lenken.
Auch wenn wir mit Leidenschaft im Weinberg arbeiten – an nasskalten, windigen Wintertagen kann diese Arbeit durchaus herausfordernd sein. Doch sie lohnt sich, und das Ergebnis schmeckt man später im Glas!
Sechs mal Top 3 beim Rotwein-Cup der Gourmetwelten

Das Berliner Magazin GOURMETWELTEN, herausgegeben von Nico Rechenberg, veranstaltet jährlich mehrere Tastings mit einer hochkarätigen Jury aus der Berliner Gastro- und Weinszene.
Beim Rotwein-Cup 2025 wurden alle zehn von uns angestellten Weine mit über 90 Punkten bewertet – sechs Weine schafften es in die Top 30!
Pinot Noir GEISBERG 2017 - 93,8 Punkte
Spätburgunder Burgweg 2018 - 93,5 Punkte
Spätburgunder Goldberg 2018 - 93,3 Punkte
Cuvée Wilhelm 2018 - 92,8 Punkte
Spätburgunder Burgweg 2022 - 92,8 Punkte
Cuvée Wilhelm Réserve - 92,5 Punkte
Für unseren Pinot Noir Geisberg 2017 ist das der dritte große Erfolg innerhalb weniger Wochen - er ist jetzt auf seinem absoluten Höhepunkt!
Schnell einen Vorrat anlegen und unseren Spitzenwein genießen!
Unser Pinot Noir GEISBERG 2022 holt unglaubliche 97 Punkte!

97 Punkte!
Unser Spitzen-Spätburgunder, der Pinot Noir AM UNTEREN GEISBERG 2022, hat bei der falstaff Spätburgunder Trophy 2025 überzeugt!
Das ist ist höchste Punktzahl, die einer unserer Weine je bei einer falstaff-Prämierung erhalten hat.
Ulrich Sautter, Chefredakteur Wein, schreibt: "Edle Hölzer, kalk-mineralische Noten, Preiselbeere und Sauerkirsche. Am Gaumen brilliant: vibrierend mineralisch, höchst elegant gebaut, Geschmeidigkeit, Saft, Nerv und Stoff sind nachgerade in Vollendung miteinander in Beziehung gesetzt und integriert. Tolle Länge."
Auch unsere anderen angestellten Weine haben großartige Punktzahlen zwischen 95 und 93,5 Punkten nach Hause geholt (mehr Infos unter "Auszeichnungen").
Wir sind sehr stolz auf diese großartige Bewertung und bedanken und beim Falstaff-Magazin für die Wertschätzung unserer Arbeit!
BIOLOGISCH ODER KONVENTIONELL? - Nachhaltigkeit bei Wageck, Teil 2

Im Januar haben wir unsere Maßnahmen zum nachhaltigen Weinbau beschrieben.
Vieles davon, insbesondere der Verzicht auf Herbizide und die Bodenbearbeitung, erfüllt bereits die Voraussetzungen für eine Bio-Zertifizierung. Und auch für Nachhaltigkeitssiegel, zum Beispiel "Fair'n Green" gibt es immer mehr Nachfrage. Warum produzieren wir also bisher noch konventionell?
Siegel wie "Fair'n Green" bieten dem Verbraucher eine gewisse Sicherheit beim Kauf, denn er kann sich darauf verlassen, dass bei der Produktion bestimmte Standards eingehalten werden. Dass das Kaufverhalten im Bezug auf Nachhaltigkeit bewusster geworden ist, ist eine sehr positive Entwicklung! Was der Verbraucher allerdings nicht sieht, ist der Aufwand, der für uns als Erzeuger hinter einem solchen Siegel steckt.
Die Personalbindung für Anmeldung, laufende Dokumentation und die Verwendung des Siegels würde dazu führen, dass wir pro Flasche ca. 15 Cent auf unsere Preise aufschlagen müssten, diese Erhöhung aber nicht weitergeben könnten. Gerade im Basissegment sind die Margen oft so knapp kalkuliert, dass uns diese Mehrkosten empfindlich treffen würden. An unserer Art der Produktion würde sich durch die Zertifizierung aber nichts ändern.
Anders verhält es sich mit der Umstellung auf biologische Erzeugung. Wir tragen uns durchaus mit dem Gedanken, in Zukunft auf Bio zu setzen. Eine solche Umstellung dauert drei Jahre, in denen bereits alle Standards erfüllt werden müssen. Danach erhält der Betrieb die Zertifizierung und auch Fördergelder, so dass die entstehenden Kosten gedeckt werden können. Und auch die Nachfrage, vor allem auf dem internationalen Markt, ist steigend.
Zu bedenken ist dabei aber vor allem ein Punkt, nämlich der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zur Vermeidung von Pilzkrankheiten. Die Vorstellung, in Bio-Betrieben würden keine Spitzmittel eingesetzt, ist leider nicht richtig. Es werden statt chemischer Pflanzenschutzmittel lediglich andere
Mittel gespritzt, vor allem Kupfer und Schwefel. Kupfer als Schwermetall reichert sich im Boden an, so dass auch diese Art von Spritzmitteln nicht bedenkenlos eingesetzt werden sollte. Auch muss beim biologischen Pflanzenschutz oft häufiger gespritzt werden als beim konventionellen. Ein Totalausfall der Ernte kann trotzdem vorkommen - so geschehen im sehr nassen Jahr 2021.
Wir wägen diese Aspekte gerade sehr sorgfältig ab. Um bei WAGECK auf Bio-Produktion umzustellen, wären aber auch jetzt schon lediglich der Einsatz biologischer Pflanzenschutzmittel und wenige kleine Anpassungen im Keller nötig.
Wir halten Sie auf dem Laufenden - und bleiben nachhaltig aus Überzeugung!
SORGFÄLTIGER UMGANG MIT RESSOURCEN - NACHHALTIGKEIT BEI WAGECK, TEIL 1

Wie in allen Bereichen der (Land-)Wirtschaft steht auch im Weinbau das Thema Nachhaltigkeit immer stärker im Fokus. Auch wir bei WAGECK beschäftigen uns intensiv damit, wie wir unseren Beitrag zu einem nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen leisten können, auf die wir im Weinbau so sehr angewiesen sind. Konkret heißt das schon heute:
Wir betreiben auf unserem Dach eine Photovoltaikanlage zur Erzeugung von Solarstrom für den Betrieb des Weinguts. Regenwasser von den Dachflächen wird in einer Wasserzisterne gesammelt und zur Bewässerung genutzt. Beheizt wird das Weingut mit einer Hackschnitzel-Heizung. Darin verbrennen wir das Rebholz, das jedes Jahr anfällt, wenn Weinberge "ausgehackt" und neu angepflanzt werden.
Seit einigen Jahren verwenden wir Leichtglas, was das Gewicht jeder einzelnen Flasche um etwa 200g reduziert. Bei einer Palette werden so ca. 120 kg Gewicht eingespart und somit der CO2-Ausstoß beim Transport deutlich verringert.
Seit 15 Jahren arbeitet unser Betrieb herbizidfrei. Ein Großteil der Rebzeilen wird begrünt, was für einen besseren Wasserhaushalt sorgt, die Bodenqualität verbessert und Nahrungsangebot und Lebensraum für Insekten, Vögel und andere Tiere schafft.
Den notwendigen Pflanzenschutz, vor allem gegen Pilzbefall, betreiben wir seit über 25 Jahren mit Recyclingsprühgeräten und immer nur in dem Maß, das auf Grund der Wetterbedingungen unumgänglich ist, um unsere Rebstöcke zu schützen.
Nicht zuletzt bezahlen wir unsere Mitarbeiter, auch Saisonarbeitskräfte, überdurchschnittlich. So geben wir Ihnen Sicherheit und gute Arbeitsbedinungen und profitieren gleichzeitig davon, dass uns die Mitarbeiter lange treu bleiben und das aufgebaute Know-How im Betrieb bleibt.
Im Februar setzen wir diesen Artikel fort, dann zum Thema biologischer Anbau und Siegel wie Fair'n Green.
Aus dem Keller - Edelstahl, Beton oder Holz?
Bereits für die Gärung, spätestens aber beim Ausbau hat die Wahl des Fasses oder Tanks fundamentale Auswirkungen auf die Entwicklung der Weine. Die drei wichtigsten Materialien, die dabei zum Einsatz kommen, sind Edelstahltanks, Holzfässer in verschiedenen Größen sowie - vielleicht weniger bekannt - Betontanks.
Der überwiegende Teil aller weltweit erzeugten Weine wird in Edelstahltanks vergoren und ausgebaut. Das entspricht zwar nicht dem romantischen Bild von Weinbau, bringt aber viele Vorteile mit sich:
Im Edelstahltank haben die Weine keinen Sauerstoffkontakt, so kann ungewollte Oxidation vermieden werden (reduktiver Ausbau). Der Tank gibt keinerlei Geschmacksstoffe ab, und vor allem bei doppelwandigen Tanks kann die Temperatur schnell und einfach reguliert werden. So kann der Winzer durch Veränderung der äußeren Gegebenheiten viel Einfluss auf die Entwicklung der Weine nehmen.
Edelstahltanks sind außerdem leicht zu reinigen und in nahezu allen Größen erhätlich, auch in so genannten "Immer-voll"-Varianten, bei dem das Tankvolumen mit einem absenkbaren Deckel an die Füllmenge angepasst werden kann.
Betontanks sind innen in der Regel mit Glasfliesen oder Edelstahlblechen ausgekleidet und geben wie Edelstahltanks keine Geschmacksstoffe an den Wein ab. Einer Ihrer Vorteile ist die langsame Erwärmung des Materials, wodurch der Temperaturanstieg bei der Gärung aufgefangen werden kann. Durch individuell gefertigte Betontanks können vorhandene Räume optimal ausgenutzt werden.
Eine moderne Variante ist der Ausbau im Beton-Ei, bei dem wie im Holzfass ein geringer Sauerstoffkontakt vorhanden ist. Jedoch nehmen die Weine keinen Holzton an.
Holz ist als Naturmaterial immer in einem gewissen Maß luftdurchlässig, so gelangt Sauerstoff an den Wein (oxidativer Ausbau), was die Aromen nachhaltig beeinflusst. Der Ausbau erfolgt in Fässern mit unterschiedlichen Fassungsvermögen, vom klassischen Barrique (Eichenholz, innen getoastet, 225l) über Halbstück (600l), Stück (1.200l) und größere Holzfässer.
Unsere WAGECK-Weine zeichnen sich durch ihren individuellen Charakter und ihre Mineralität aus, und werden zu großen Teilen im Holz vergoren und ausgebaut. Diese Weine werden aus ertragsreduzierten Reben gewonnen, welche in den besten Lagen stehen. Denn besitzt der Wein zu wenig Konzentration, wird das Holz zu dominant. Bei Weißweinen findet bereits die Gärung im Holzfass statt, was zu mehr Harmonie führt. Der Holzeinfluss bereichert dabei den Geschmack um eine weitere Dimension, ist aber kaum spürbar. Zudem werden alle Weine, die wir im Holz reifen lassen, spontan vergoren. Das bringt nochmals mehr Tiefe und Komplexität.
Je nach Dicke der Holzdauben „atmen“ Holzfässer mehr oder weniger stark. Der Sauerstoff beeinflusst die Entwicklung des Weines. Je kleiner das Fass, umso besser sollte die Traubenqualität gewesen sein, denn der Holzeinfluss auf den Wein wird größer und der Sauerstoffeintrag kann auch schnell zu hoch sein. All diese Faktoren lassen wir in die Wahl des optimalen Fasses für jeden unserer Weine einfließen, um die beste Qualität zu erreichen.
Aus dem Keller - Most- und Maischegärung

Die Lese neigt sich dem Ende, zuletzt werden in den nächsten Tagen noch der Riesling und einige rote Rebsorten geerntet. Doch der Großteil des Leseguts ist schon auf dem auf dem Weg, Wein zu werden. Dieser Prozess, die Vinifizierung, läuft bei Weiß- und Rotweinen meist sehr unterschiedlich ab:
Weiße Rebsorten werden in der Regel nach einer Standzeit von bis zu zwölf Stunden gepresst und dabei von Schalen und Kernen getrennt. Der dabei entstandene Most wird danach im Stahltank oder im Holzfass vergoren. Auch Blanc de Noirs (Weißweine aus roten Trauben) und Rosés bzw. Weißherbste werden als Most ohne Schalenkontakt vergoren. Dabei müssen die roten Trauben innerhalb weniger Stunden gekeltert werden, so dass der Most keine oder nur wenig rote Farbstoffe aus den Beerenschalen lösen kann.
Bei der Rotweinbereitung werden die Beeren im Ganzen (ggfs. leicht angequetscht) meist für mehrere Wochen in großen, offenen Behältern gelagert. Während dieser Maischestandzeit werden Aroma-, Farb- und Gerbstoffe aus den Schalen und Kernen gelöst. Dabei wird der entstehende "Maischekuchen" wiederholt untergestoßen, umgerührt oder überschwallt, um die Beerenhaut immer wieder mit dem Saft in Kontakt zu bringen. Beim Überschwallen wird der Saft vom Behältergrund hochgepumt und der Maischekuchen damit übergossen. Dieses schonende Verfahren extrahiert nur ein geringes Maß an Tanninen, eine Basis für sehr elegante Weine. Gleichzeitig setzt (auch abhängig von der Temperatur) relativ bald die Gärung ein. Danach wird die Maische abgepresst und der Jungwein in Tanks oder Holzfässer verlegt.
Die jeweilige Gärung wird teils klassisch mit Reinzuchthefen für unsere FUNDAMENT-Weine oder - in der TERTIÄR-Linie zum Teil, bei Orts- und Lagenweinen ausschließlich - mit Spontangärhefen vollzogen. Bei der Spontangärung vergären die natürlichen Hefen aus dem Weinberg den Most oder die Maische. Dabei entstehen Weine mit Charakter und Individualität, auf die wir bei WAGECK besonderen Wert legen.
Auf einen guten Jahrgang 2024!
Handlese - Alles für die Qualität
Wer an Weinlese denkt, hat meist das romantische Bild von Winzern vor sich, die mit Eimern und Scheren in den Weinberg ausschwärmen, um mit Liebe und Sorgfalt die Trauben von Hand zu lesen.
Die Realität sieht beim Großteil der weltweit produzierten Weine inzwischen anders aus. Die maschinelle Lese mit Vollerntern ist auf dem Vormarsch, und durch die immer bessere Technik hat auch dabei das Lesegut inzwischen eine gute Qualität. Zudem geht die maschinelle Lese sehr kosteneffizient und schnell vonstatten, was sich auf die Verbraucherpreise der Weine auswirkt.
Für die Herstellung hochwertiger Prädikatsweine, insbesondere Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen, ist aber immernoch die Handlese vorgeschrieben. Und auch in Steillagen ist die Lese oft nur in Handarbeit möglich.
Um unsere eigenen Ansprüche an die Qualität unsere Weine zu erfüllen, setzen wir freiwillig auf die traditionelle Lese. Schon bei den Gutsweinen aus der TERTIÄR-Linie lesen wir zu 80% mit der Hand, Orts-, Lagen- und Réserveweinen sogar ausschließlich. So können wir den perfekten Erntezeitpunkt für jede Rebsorte und jede Lage wählen. Die Trauben werden mit Schere oder Messer vom Weinstock geschnitten. Dabei entscheiden unsere erfahrenen Mitarbeiter an jedem Stock, welche Trauben schon die optimale Reife erreicht haben. Noch nicht vollreife Trauben verbleiben noch einige Tage im Weinberg und werden erst in einem zweiten Durchgang gelesen (so genannte gestaffelte Lese).
Die Trauben erfahren bei der Handlese eine sehr schonende Behandlung und erreichen den Keller fast unverletzt. Dort wird das Lesegut dann noch einmal händisch selektiert. Einzelne unreife oder schadhafte Beeren werden aussortiert, so dass nur erstklassiges Lesegut zu unseren Spitzenweine weiterverarbeitet wird. Liebe und Handarbeit, die man schmeckt!
Was macht der Winzer eigentlich im Sommer?

Ertragsreduktion!
In den Monaten Juli und August ist im Weinberg Handarbeit gefragt, um für unsere hochwertigen Weine bestmögliche Qualität beim Lesegut zu erreichen. Dabei achten wir darauf, an jedem Trieb nur eine Traube weiter reifen zu lassen. In den meisten Fällen bleibt die unterste erhalten, denn diese hat in der Regel einen Reifevorsprung gegenüber den weiter oben am Stock angesetzten Trauben.
Es wird aber nicht nur die Anzahl der Trauben am Stock begrenzt, sondern auch die Trauben selbst um etwa die Hälfte beschnitten. Dabei wird der kompaktere Mittel- und Unterteil entfernt. Die verbleibenden Beeren werden so gelockert und durch die bessere Belüftung weniger anfällig für Fäulnis und Pilzbefall.
Vor allem aber steigert die Ertragsreduktion die Qualität des Leseguts enorm. Zu einen, weil der untere Bereich der Trauben weniger gut versorgt wird und so ohnehin die "schlechteren" Beeren liefert. Zum anderen konzentriert der Rebstock nach der Traubenteilung die Energie aus der Photosynthese und die Nährstoffversorgung auf die verbliebenen Beeren.
Diese Konzentration führt zu einer Steigerung der Extraktstoffe, einem erhöhrten Zuckergehalt (Mostgewicht), einer höheren Farbintensität bei Rotweinen und einer besseren Trockenheitsresistenz.
Für uns eine lohnende Investition von Zeit und Handarbeit, die man in unseren Weinen schmeckt.
Chardonnay Racking Day: Ein Einblick in einen anspruchsvollen Weinherstellungsschritt

Wir möchten Ihnen heute einen kleinen Einblick in unseren gestrigen Chardonnay Racking Day geben, an dem wir den Bissersheimer Ortswein 2021 aus den Fässern genommen haben. Dieser wichtige Schritt in unserer Weinherstellung ermöglicht es uns, die Qualität und Klarheit unseres Weins weiter zu verbessern. Ein entscheidender Aspekt dieses Prozesses ist der auf Deutsch "Abstich".
Der Abstich bezeichnet den Vorgang des Klärens des Weins, bei dem trübe Partikel und Sedimente vom Wein getrennt werden. Nach der Gärung bleiben oft feststoffartige Bestandteile im Wein zurück, die unerwünscht sind und das Geschmackserlebnis beeinträchtigen können. Durch den Abstich wird der klare Wein behutsam von diesen Partikeln oder Sedimenten abgelassen und in einen neuen Behälter umgefüllt.
Der Abstich ermöglicht es uns, die Qualität unseres Bissersheimer Ortsweins weiter zu verfeinern. Indem wir den Wein klarer und reiner machen, können wir seinen Geschmack und seine Aromen optimal zur Geltung bringen. Dabei achten wir stets darauf, den Wein schonend zu behandeln, um seine Integrität und Qualität zu bewahren.
Für weitere Einblicke und Informationen zur faszinierenden Welt der Weinherstellung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Besuchen Sie uns und folgen Sie uns auch gerne auf Instagram. Klicken Sie einfach HIER.
UNIMOG MEETS WINE - 17. MAI

Wenn feinste Weine auf kernige Kraftpakete treffen, kann das nur eines bedeuten: „Unimog meets Wine“ geht in die dritte Runde! Nach den erfolgreichen Events in den vergangenen zwei Jahren lädt das Unimog-Museum erneut zur Murgtäler Weinmesse – und verspricht ein Erlebnis, das Genuss, Technik und Lebensfreude auf unverwechselbare Weise vereint. Die Veranstaltung findet in Kollaboration mit Tasty Kitchen und dem Vinophil Murgtal statt.
Tickets und weiter Infos gibt es beim Unimog-Museum Gaggenau.
Thomas und sein Unimog sind dabei - und natürlich eine Auswahl unserer Weine.
Wir freuen uns auf Sie!
DAS AUSBRECHEN - WEINBERGSARBEIT IM MAI

Seit dem Laubabwurf im November befanden sich unsere Reben in der Ruhephase. In dieser Zeit wurden sie geschnitten und danach angebunden – zwei aufwändige und langwierige Arbeitsschritte, die wir bis zum Austrieb abschließen müssen, um Verletzungen der jungen Triebe zu vermeiden.
Mit dem Austrieb im Frühjahr beginnt nun der erste Schritt der Laubarbeit – und damit eine der wichtigsten weinbaulichen Maßnahmen des Jahres: das Ausbrechen, also das Entfernen überschüssiger Triebe am Rebstock.
Die Rebe treibt zunächst deutlich mehr Triebe aus, als für eine ausgewogene Entwicklung notwendig sind. Neben den fruchttragenden Trieben entstehen häufig sogenannte Wasserschosse (senkrecht nach oben wachsende, unfruchtbare Triebe) aus dem alten Holz, also dem Stamm der Rebe. Auch ungünstig positionierte Triebe im Kopfbereich, also im Stockinneren, würden die weitere Laubarbeit und später die Lese erschweren. Insbesondere Burgundersorten neigen außerdem zur Ausbildung von Doppeltrieben aus einem einzelnen Auge, die vereinzelt werden müssen. Ein Beispiel für einen Doppeltrieb zeigt das Titelbild dieses Abschnitts.
Beim Ausbrechen werden diese überzähligen Triebe frühzeitig und konsequent von Hand entfernt. Dabei ist der richtige Zeitpunkt entscheidend, denn je früher wir unerwünschte Triebe entfernen, desto weniger Energie hat der Stock bereits in deren Wachstum investiert. Auch die Verletzungen am Stock sind deutlich geringer und heilen somit schneller, je früher ausgebrochen wird. Wir beginnen mit dem Ausbrechen in der Regel etwa zwei bis vier Wochen nach Beginn des Austriebs, wenn die Triebe noch weich und somit leicht zu entfernen sind. Zu diesem Zeitpunkt lässt sich das Wachstum aber bereits gut beurteilen und sogenannte „Kümmertriebe“ mit schlechtem Wachstum sind gut zu erkennen.
Unser Ziel ist es, die Anzahl der Triebe je Stock zu regulieren und zu strukturieren, um so eine lockere, gut durchlüftete Laubwand zu schaffen. Dadurch verbessern wir die Lichtverhältnisse in der Traubenzone und reduzieren gleichzeitig den Krankheitsdruck, indem eine luftige Laubwand das Mikroklima in der Traubenzone verbessert und Feuchtigkeit schneller abtrocknen lässt.
Gleichzeitig ist das Ausbrechen ein erster, entscheidender Schritt zur Ertragsregulierung. Die Rebe konzentriert ihre Energie auf die verbleibenden Triebe und Trauben – die Grundlage für physiologisch reifes, aromatisch konzentriertes Lesegut von höchster Qualität.
Ausgebrochen wird ausschließlich von Hand, und die Arbeit erfordert Erfahrung und ein präzises Auge, denn jede Rebe wird individuell beurteilt. So legen wir schon jetzt den Grundstein für die spätere Qualität im Glas.
Unser Wein des Monats Mai: Chardonnay FUNDAMENT

Die Weine unserer FUNDAMENT-Linie zeigen, dass Qualität nicht erst in der Spitze anfängt. Rebsortentypisch, klar, frisch und fruchtig - so zeigt sich der aktuelle Jahrgang. Vom Riesling bis zum Spätburgunder findet hier jeder seinen Favoriten für unkomplizierten, aber anspruchsvollen Genuss.
Ganz neu im Jahrgang 2025: Der Chardonnay FUNDAMENT.
Wie für seinen Vorgänger, den ChaChaCha, kombinieren wir für den neuen Chardonnay FUNDAMENT separat ausgebaute Chardonnays aus drei verschiedenen Lagen zu einem harmonischen Wein mit floralen und fruchtigen Noten, würzig-nussigen Aromen, einer schönen Cremigkeit am Gaumen und animierender Säure.
Klingt lecker? Ist es auch!
Überzeugen Sie sich selbst und probieren Sie unseren neuen Chardonnay FUNDAMENT im Mai mit 10% Rabatt.
Veranstaltungen
17.05.2026 - UNIMOG MEETS WINE

Wenn feinste Weine auf kernige Kraftpakete treffen, kann das nur eines bedeuten: „Unimog meets Wine“ geht in die dritte Runde! Nach den erfolgreichen Events in den vergangenen zwei Jahren lädt das Unimog-Museum erneut zur Murgtäler Weinmesse – und verspricht ein Erlebnis, das Genuss, Technik und Lebensfreude auf unverwechselbare Weise vereint. Die Veranstaltung findet in Kollaboration mit Tasty Kitchen und dem Vinophil Murgtal statt.
Tickets und weiter Infos gibt es beim Unimog-Museum Gaggenau. Wir freuen uns auf Euch!